Richtig Lüften in der Übergangszeit  

In der Übergangszeit erhöht sich in vielen Wohnungen der Schimmelbefall. An den Wänden bilden sich hässliche dunkle Flecken. Schuld daran ist oftmals falsches Lüften und dadurch zu viel Luftfeuchtigkeit. Aber wie funktioniert richtiges Lüften im Herbst und Frühjahr? Und wie kann man den Schimmelbefall stoppen und den Schimmel nachhaltig bekämpfen?

Hochsaison für Schimmelbefall

Im Frühjahr und Herbst sowie im Winter haben Schimmelpilze in Gebäuden Hochsaison. Der Grund dafür ist einfach: in der Übergangszeit wird weniger gelüftet als im Sommer und die Heizung ist noch nicht in Betrieb. Die feuchte Luft, die in der Übergangszeit meist herrscht, kann sich leichter in der Wohnung festsetzen und die Schimmelbildung wird so begünstigt. Schimmelpilzsporen sind überall in der Luft unsichtbar vorhanden. Erst wenn Feuchtigkeit dazukommt, beginnt das Wachstum des Schimmels. Im Herbst und Winter finden Schimmelpilze an kalten Zimmerwänden optimale Bedingungen, für ein massenhaftes Wachstum. Tapetenkleister, Papiertapeten oder andere organische Materialien sind ideale Nährböden. In Räumen, die viel und oft gelüftet werden, ist das Risiko eines Befalls geringer. Wenn sich die Außenwände allerdings zu stark abkühlen, hilft auch richtiges lüften nicht mehr. An den kältesten Stellen schlägt sich die in der Raumluft enthaltene Nässe nieder.

Durch richtiges Lüften im Herbst und Frühjahr den Schimmelbefall reduzieren

Um der Schimmelbildung in der Wohnung oder im Haus vorzubeugen, ist bewusstes Heizen und richtiges Lüften von besonderer Bedeutung. Ein Vier-Personen-Haushalt gibt pro Tag etwa 10 bis 15 Liter Wasser als Wasserdampf ab. Dies passiert durch Schwitzen und Atmen aber auch durch Wäsche trocknen, Duschen und Kochen. Diese Feuchtigkeit kann nur durch regelmäßiges Lüften beseitigt werden. Da jedoch in der Übergangszeit die Außenluft auch feucht ist, muss in dieser Zeit häufiger gelüftet werden. Ansonsten kann sich ein feuchter Film an kalten Decken, Wänden oder in den Ecken niederschlagen.

Wie wird richtig gelüftet?

Die beste Methode, um Schimmelbildung zu verhindern, ist Stoßlüften. Damit ist gemeint, mehrmals am Tag für 10 bis 15 Minuten alle Fenster ganz zu öffnen. So schafft man einen Luftzug durch die ganze Wohnung oder das Haus und erreicht so einen vollständigen Luftaustausch. Nach dem Duschen oder Kochen sollten die Fenster ebenfalls kurz geöffnet werden, um die große Menge Wasserdampf schnell nach draußen abzuleiten. Wenn die Räume zusätzlich ausreichend beheizt werden, kann der Schimmelbildung gut vorgebeugt werden. Damit man das Lüften nicht vergisst, kann ein Lüftungsassistent helfen. Der Klimagriff misst die Temperatur und die Feuchtigkeit im Raum und zeigt an, wann und wie lange gelüftet werden muss. Somit wird der Nutzer durch den Klimagriff angeleitet und beim richtigen lüften unterstützt.

Lüften, wenn es draußen kalt und nass ist?

Auf jeden Fall muss auch gelüftet werden, wenn kaltes und nasses Wetter ist. Dann helfen sogar die Gesetze der Physik, um feuchte Luft aus den Räumen zu bekommen. Wenn die kalte Luft von draußen im Raum erhitzt wird, kann sie mehr Wasser aufnehmen. Die Luftfeuchtigkeit sinkt dadurch um ein beträchtliches Maß. Je kälter die Luft ist, die beim Stoßlüften in die Wohnung kommt und je wärmer der Raum, umso mehr Wasser kann beim Lüften nach draußen befördert werden. Wenn trotz lüften und heizen Schimmelflecken entstehen, kommen eventuell bauliche Mängel in Frage. Gegen die Folgen von undichten Rohren, aufsteigender Nässe im Mauerwerk oder Wärmebrücken hilft auch richtiges Lüften im Herbst und Frühjahr nicht. Wenn solche Probleme auftreten, sollte ein Fachmann zu Rate gezogen und die Ursachen geklärt werden.

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Wo ist die Schimmelbildung am häufigsten?

Am problematischsten sind schlecht gedämmte Außenwände, da diese sehr stark auskühlen. Aber auch sogenannte Wärmebrücken bergen besondere Risiken. Als Wärmebrücken werden die Stellen an der Außenwand bezeichnet, an denen viel Wärme vom Wohnraum nach draußen entweichen kann. Dies ist häufig der Fall, wenn gute Wärmeleiter verbaut wurden. Ein Balkon oder Vordach, welches aus Stahl und Beton errichtet wurde, wirkt mitunter wie eine Kühlrippe. In Zimmerecken entstehen Schimmelflecken besonders oft, weil sich dort die Wand besonders stark abkühlt. Das gleiche gilt für Fensterlaibungen. Der Befall mit Schimmelpilzen ist aber nicht immer sichtbar. Oft wachsen Schimmelpilze im Verborgenen, zum Beispiel hinter Schränken, die zu nah an einer kalten Wand stehen. Dort kann die Luft nicht zirkulieren und das Wachstum von Schimmelpilzen wird begünstigt. Derselbe Effekt kann hinter Fußleisten oder Wandverkleidungen auftreten.

Schimmel nachhaltig bekämpfen

Großflächiger Schimmelpilzbefall erzeugt nicht nur schlechte Gerüche und schädigt den Putz, er ist auch gefährlich für unseren Körper. Über die Haut oder Atemwege werden Pilzsporen aufgenommen, die dann Allergien oder Lungenerkrankungen hervorrufen können. Deshalb ist es wichtig, dem Schimmelbefall entgegenzuwirken. Oberflächliche Schimmelflecken an Wänden, Tapeten oder Fliesen lassen sich gezielt und mit hochwertigen Spezialprodukten zur Schimmelbeseitigung wie unserem giftfreien Smart Clean bekämpfen. Damit Schimmelpilze in der Wohnung oder im Haus keine guten Bedingungen haben, um sich auszubreiten, sollte die Temperatur in Wohnräumen nicht dauerhaft unter 20°C liegen. Im Bad sind 21°C in Ordnung und im Schlafzimmer reichen 16°C aus. Die Türen zwischen unbeheizten und beheizten Räumen sollten stets geschlossen sein. Besonders wichtig gegen Schimmelbildung ist es, falsches Lüften zu vermeiden. Am besten sollte mindestens zweimal am Tag gut durchgelüftet werden. Die Dauer hängt dabei von der Nutzung des Raumes und der Luftfeuchtigkeit ab. Um Schimmelbildung effektiv zu vermeiden, sollte zwischen 5 und 15 Minuten lang gelüftet werden. Muss in der Wohnung Wäsche getrocknet werden, sollte dieser Raum häufiger gelüftet werden und die Zimmertür nicht offenstehen, da sich sonst die Luftfeuchtigkeit im Haus oder in der Wohnung ausbreiten kann. Wir empfehlen allen unseren Kunden die Installation eines Klimagriffs, damit die Kunden die Feuchtigkeit im Blick behalten können und bei erreichen kritischer Werte automatisch zu lüften aufgefordert werden. Zusätzlich empfehlen wir das Streichen mit unserer speziellen Feuchtigkeit regulierenden Beschichtung Smart Colors. Diese sorgt für einen Feuchtigkeitstransport und entfeuchtet das befallende Mauerwerk dauerhaft. Wenn auch Sie Probleme mit Schimmelbefall in ihrem Wohnraum haben, sollten Sie jetzt Hilfe vom Experten anfordern!